Archiv der Kategorie: Berichterstattung

Presseartikel und TV-Interviews über unsere Bürgerinitiative.

Rhein-Zeitung vom 02.03.2017 Ultranet: Urbar will Umrüstung verhindern

Die Gemeinde Urbar lehnt im Gemeinderat einstimmig die Eintragungen von Grunddienstbarkeiten und Baulasten auf ihren Grundstücken ab und behindert damit die Arbeiten und Reparaturen am Ultranet. Damit tritt die Gemeinde aktiv für ihre Bürger ein und unterstützt die Forderungen der Bürgerinitiative: der Nachweis der gesundheitlichenden Unbedenklichkeit, der Alternativstrecke oder nach der Erdverkabelung.

http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/koblenz_artikel,-weltneuheit-ultranet-urbar-will-umruestung-verhindern-_arid,1617298.html

SWR ZUR SACHE! – Wie gefährlich sind Stromautobahnen vom 09.02.2017

http://swrmediathek.de/player.htm?show=3ad632d0-ef05-11e6-82fb-005056a10824

Hier wird u.a. über die Betroffenheit in Koblenz, Urbar, Eitelborn und Hübingen berichtet. Die Notwendigkeit von Humanstudien wird von der Strahlenschutzkommission ganz klar herausgestellt. Die Leitungen werden Energie in der Stärke von 3 Atomkraftwerken transportieren. Insbesondere wird Atom- und Kohlestrom durch diese Leitungen fließen. Nicht ohne Grund endet Ultranet im Kohlerevier Osterrath (Ruhrgebiet) und wird nicht durchgehend bis Emden in den Norden verlegt. Hier nimmt man aufgrund dessen lieber den Bau von zwei Konverterstationen auf jeweils 200.000m2 und zusätzlichen Kosten von 900 Mio. Euro in Kauf.

Rheinzeitung vom 06.10.2016

Die Stromtrassen werden in dieser Form so nicht benötigt. Es bedarf einer unabhängigen Wirtschaftlichkeitsstudie. Der regional produzierte Strom muss dort genutzt und gespeichert werden wo er produziert wird.
Zumal der Bau der Stromtrassen auf rechtlich wackeligen Beinen steht (Aarhus-Konvention) und dem reinen Transport von Atom- und Braunkohlestrom und dem europäischen Stromhandel dient.
Die Bürger werden sich das in der Form nicht gefallen lassen. Solange es keine Unbedenklichkeitsbescheinigung gibt und die Erfordernis der Trasse nicht nachgewiesen ist – wird der Bau dieser ,,Monstertrasse” mit ALLEN Mitteln verhindert werden.

Rheinzeitung vom 23.07.2016

Es ist erschreckend festzustellen, unter welchem Druck die Bundesnetzagentur steht. Sie täuscht mit falschen Daten und Fakten.

1. Die Bundesnetzagentur erklärt, dass 80m breite Korridore für die Erdverkabelung nötig sind – FALSCH!
Allein das Foto, welches im gleichen Bericht veröffentlicht wurde, zeigt einen Graben von einer Breite von ca. 6 Metern! Es gibt Erdkabelsysteme, bei denen der Eingriff nicht größer als 3 Meter sein muss. Erdkabel können entlang der Autobahnen verlegt werden, ohne einen großen Eingriff in die Natur darzustellen.

2. Die Bundesnetzagentur fordert die Bürgerinititiativen auf, sich mit ihrem Anliegen an sie zu wenden. FALSCH!
Der Bundesnetzagentur liegen seit MONATEN zahlreiche Stellungnahmen vor. Auch der Landrat MYK, die VG Vallendar und die Stadt Koblenz haben entsprechende Beschlüsse gefasst, welche der Bundesnetzagentur zugesandt wurden. Selbst das daraufhin an den Landrat Dr. Saftig gerichtete Antwortschreiben liegt der Bürgerinitiave PRO Erdkabel Urbar in Kopie vor.

3. Die Bundesnetzagentur verschweigt bewusst, um die Bürger nicht noch mehr in den Protest zu treiben, dass die Masten im Stadtgebiet und in den Gemeinden neugebaut und um ca. 30 METER!!! erhöht werden müssen, um die besagten Grenzwerte einhalten zu können. Das Stadtbild würde damit ein anderes werden.

4. Die Bundesnetzagentur erklärt, dass sie aufgrund der Lücke im Bundesbedarfsplangesetz nicht anders entscheiden kann. Ein Hinweis auf die seitens der Bürgerinitiativen eingereichten ONLINE-PETITION wird nicht gegeben.
Seitens der Rheinzeitung wurde hier nur sehr einseitig berichtet. Die vorgenannte Petition wurde schon auf der Informationtsveranstaltung von Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger erwähnt, wonach er seitens der Bürger aufgefordert wurde, diese mit all seinen politischen Mitteln zu unterstützen. Herr Pilger versprach seine Hausaufgaben zu machen.
Die anwesende Bundesnetzagentur wollte davon wohl keine Kenntnis nehmen. Die Bürger der Region fordern eine neutrale Darstellung bzw. eine Berichterstattung aller wesentlicher Fakten!